Kinofilme sind ein Erlebnis für sich.
intimacy der Film
Neben dem Schauspieler ist der Regisseur die wichtigste Person im Bereich der darstellenden Kunst. Die Bezeichnung Regisseur kennt man auch unter dem Begriff Spielleiter.
Der Arbeitsbereich der Regisseure
Er setzt ein ihm übergebenes Drehbuch in Szene. Dadurch hat er sich die Rechte an diesem Werk erworben. Der Aufgabenbereich kann sich auf die Bühne und das Ballett beziehen, oder aber auf die Filmkunst. Gemeinsam mit dem Autor des Drehbuches wird er die einzelnen Szenen besprechen. So können im Vorfeld noch Änderungen vorgenommen werden. Der Regisseur muss an Hand des Drehbuchs die unterschiedlichen Charaktere herausarbeiten und die dafür geeigneten Schauspieler beziehungsweise Darsteller auswählen. Bevor die eigentliche Arbeit beginnt, muss er Regisseur sehr viel Kommunikation betreiben.
Er hat oder stellt Kontakte zu dem Autor, den Dramaturgen und den Agenturen für Schauspieler her. Handelt es sich um ein Bühnenstück oder eine Ballettaufführung müssen die entsprechenden Örtlichkeiten geklärt sein. Dazu gehört die Entwicklung eines Zeitplanes. Handelt es sich um einen Film, muss er durch den Inhalt der Handlungen die entsprechenden Örtlichkeiten aussuchen, welche recht nahe beieinander liegen. Zudem ist zu beachten, dass der oder die Orte so genau wie möglich dem Inhalt des Drehbuches entsprechen.
Sind alle diese Vorbereitungen getroffen, wurde die Vorlage vervielfältigt und den ausgesuchten Darstellern übergeben. Diese werden, wenn sie die Rolle annehmen wollen, einen Teil des Textes lernen. Der Regisseur wird nun das Vorsprechen in Angriff nehmen. Hier wird festgestellt, sind die ausgewählten Darsteller für die ihnen zugedachten Rollen geeignet. Ist auch diese Entscheidung gefallen, kann es mit den Proben beginnen.
Der Vorteil für einen Regisseur, welcher seine Tätigkeit auf den Bereich der Bühne verlegt hat, ist eine sofortige positive, oder auch negative Resonanz vom Publikum zu erhalten. Der Nachteil besteht darin, dass es live aufgeführt wird. Jeder kleinste Fehler von einem der Künstler kann fatale Folgen haben.
Anders hingegen ist es mit der Arbeit beim Film. Hier besteht der Vorteil darin, dass alle Szenen aus dem Drehbuch einzeln aufgenommen werden können. Sie müssen dabei nicht einmal die richtige Reihenfolge beachten. Hier ist dann oft zu sehen oder zu hören „Szene die 1. Klappe die 5“. Dies bedeutet so viel, dass es bereits der fünfte Versuch ist, dieses Stück für den Film optimal aufzunehmen und darzustellen. Hier sollten die vielen Mitarbeiter aber auch auf das kleinste Detail achten. Beispielsweise trug der Schauspieler in der ersten Szene die Augenklappe links und in der zweiten Szene rechts, wäre das für den Regisseur sehr blamabel. Es lässt sich hier feststellen, es gibt auch einen Zeitplan, aber bei einer guten Zusammenarbeit aller Beteiligten, kann der Film 100% so gut sein wie er inszeniert wurde. Der Nachteil bei der Filmkunst ist, dass es kein sofortiges Echo gibt. Die Filmkritiker und die Gäste, die zur Veröffentlichung des Films geladen sind, zeigen dem Regisseur nur ein klein wenig wie gut oder wie schlecht seine Arbeit beim Publikum ankommen wird.